Rechtsprechung:
BVerwG - Urteil vom 16.12.1971 (I C 31.68)

   

Kurzleitsatz:
»1.a) Das gesetzliche Werbeverbot des § 5 Abs. 2 GjS führt jedenfalls bei Illustrierten nicht zur Verfassungswidrigkeit der Indizierung.b) Das Fehlen einer Regelung über die Wiederaufnahme von Indizierungsverfahren hat nicht die Verfassungswidrigkeit des GjS wegen Verstoßes gegen das Übermaßverbot zur Folge. Die allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsrechts über die Wiederaufnahme von Verfahren sind anwendbar.2. a) Bei der Entscheidung über die Aufnahme in die Liste jugendgefährdender Schrift...


Relevante Normen:
GG Art. 1 Abs. 1, Art. 5, Art. 6 Abs. 2, Art. 19 Abs. 4 S. 1; Gesetz zur Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutzschriften vom 18. Dezember 1926 (RGBl. I S. 505) § 4 Abs. 1; GjS § 1 Abs. 1, 2 Nr. 2, § 2, §§ 3 bis 5, § 6, § 9, § 17 S. 2;


Fundstellen dieser Entscheidung:
BVerwGE 39, 197
DRiZ 1972, 175
DVBl 1972, 388 (mit Anm. Schmidt-Salzer und Wagenitz)
DVBl 1973, 90 (Bespr. Ule)
DÖV 1972, 419
JZ 1972, 204 (mit Anm. Bachof)
NJW 1972, 1587 (Anm. Müller)
NJW 1972, 596
ZFSH 1972, 111

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