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| Rechtsprechung: BVerwG - Urteil vom 15.11.1974 (VII C 12.74) | | | | Kurzleitsatz: »1. Das Rechtsstaatsprinzip und das Demokratieprinzip des Grundgesetzes verpflichten den Gesetzgeber, bei der Regelung des Schulverhältnisses die grundlegenden Entscheidungen selbst zu treffen und nicht dem Ermessen der Verwaltung zu überlassen.2. Unter der Geltung des Grundgesetzes läßt sich weder aus Art. 7 Abb. 1 GG noch aus der herkömmlichen Einordnung des Schulverhältnisses als besonderes Gewaltverhältnis noch aus Gewohnheitsrecht herleiten, daß die Schulverwaltung ohne gesetzliche Grundlage zur Regelu...
Relevante Normen: GG Art. 2 Abs. 1, Art. 6 Abs. 2 S. 1, Art. 7 Abs. 1, Art. 20 Abs. 2 S. 1, Abs. 3; hamburgisches Schulgesetz vom 9.12.1966 (GVBl. S. 257) § 28; hamburgisches Schulverfassungsgesetz vom 12.4.1973 (GVBl. S. 91) § 2 Abs. 1 S. 1, 2;
Fundstellen dieser Entscheidung: BVerwGE 47, 201
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