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| Rechtsprechung: BayObLG - Beschluß vom 12.09.1996 (2Z BR 52/96) | | | | Kurzleitsatz: »Ist durch Vereinbarung die Regelung des § 22 Abs. 1 Satz 1 WEG wirksam abbedungen, dann dürfen im Rahmen des öffentlich-rechtlich Zulässigen bauliche Veränderungen durchgeführt werden. Die übrigen Wohnungseigentümer können die Einhaltung drittschützender Normen verlangen. Im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit kann die materielle Baurechtswidrigkeit eines genehmigten Bauvorhabens geltend gemacht werden (Abweichung gegenüber BayObLG WuM 1989, 451 ff.).«
Relevante Normen: WEG § 15 Abs. 3, § 22 Abs. 1 Satz 1;
Fundstellen dieser Entscheidung: DRsp I(152)280d FGPrax 1996, 221 NJW-RR 1997, 269 NJWE-MietR 1997, 86 WuM 1996, 789 ZMR 1997, 41
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