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| Rechtsprechung: BayObLG - Beschluß vom 12.12.1996 (2Z BR 124/96) | | | | Kurzleitsatz: »Eine Regelung in der Gemeinschaftsordnung, daß sich ein Wohnungseigentümer nur durch einen Ehegatten, Verwandte in gerader Linie oder einen anderen Wohnungseigentümer vertreten lassen kann, ist wirksam. Sie erlaubt es einem Wohnungseigentümer nicht, sich durch den Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft vertreten zu lassen. Nach den Umständen des Einzelfalles kann es aber einem Wohnungseigentümer nach Treu und Glauben unzumutbar sein, an der Vertretungsregelung festgehalten zu werden.«
Relevante Normen: BGB § 242; WEG § 23;
Fundstellen dieser Entscheidung: BayObLGZ 1996 Nr. 63 DNotZ 1997, 967 DRsp I(152)288a FGPrax 1997, 60 FamRZ 1997, 1477 MDR 1997, 343 NJW-RR 1997, 463 NJWE-MietR 1997, 116 WuM 1997, 122
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