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| Rechtsprechung: BFH - Urteil vom 22.01.1997 (II R 97/94) | | | | Kurzleitsatz: »1. Der Tatbestand des § 1 Abs. 1 Nrn. 6 bzw. 7 GrEStG 1983 ist erfüllt, wenn der Berechtigte das Kaufangebot zum Nutzen (unmittelbar) eigener wirtschaftlicher Interessen oder wirtschaftlicher Interessen Dritter verwertet, denen gegenüber er im Hinblick auf die Ausübung des Benennungsrechts vertraglich gebunden ist. Dies gilt auch für sog. "Oder"-Angebote.2. Handelt der nach außen Benennungsberechtigte im Innenverhältnis als Treuhänder für einen Dritten, der weder Veräußerer noch präsumtiver Erwer...
Relevante Normen: GrEStG (1983) § 1 Abs. 1 Nr. 6, 7;
Fundstellen dieser Entscheidung: BB 1997, 1088 BB 1997, 1244 BFHE 182, 222 BStBl II 1997, 411 DB 1997, 1751 DStR 1997, 819 DStZ 1997, 612
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