|
|
 |
 |
| Rechtsprechung: BGH - Urteil vom 06.07.1956 (2 StR 87/55) | | | | Kurzleitsatz: »1. Eine Verurteilung wegen Anstiftung oder Beihilfe setzt voraus, daß der Haupttäter vorsätzlich handelt (gegen BGHSt 4, 355; 5, 47).2. Nur eine ärztlich begründete Verschreibung befreit von der Erlaubnispflicht nach §§ 3, 10 Abs 1 Nr 1 OpG.3. Der Tatbestand des § 10 Abs 1 Nr 1 OpG schließt den des § 10 Abs 1 Nr 2 OpG aus (Gesetzeseinheit).4. § 23 Abs 3 Nr 2 ist nur anwendbar, wenn der Täter vor der Begehung der neuen Straftat wußte, daß die Vollstreckung einer früheren Freiheitsstrafe zur Bewährung oder i...
Relevante Normen: BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 6b; OpiumGOpiumG (vom 10. Dezember 1929) §§ 3, 10 Abs 1 Nr 1, 2; StGB § 23 Abs 3 Nr 2, §§ 48, 49, 50 Abs 1;
Fundstellen dieser Entscheidung: BGHSt 9, 370 NJW 1957, 29
|
|
| | Den Volltext dieser Entscheidung können Sie über unsere Datenbank DRsp-Online abrufen. | |
|
|
 |
|
|