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| Rechtsprechung: BGH - Urteil vom 11.10.1960 (5 StR 155/60) | | | | Kurzleitsatz: Nur wegen Untreue und nicht auch wegen tateinheitlich damit begangenen betrügerischen Bankrotts nach § 239 Abs. 1 Nr. 4
KO in Verbindung mit § 83
GmbHG ist zu verurteilen, wenn der Geschäftsführer die Bücher unübersichtlich führt oder führen läßt, um damit die Untreue zu verschleiern, die er durch das Beiseiteschaffen von Vermögensstücken der Gesellschaft begangen hat.
Relevante Normen: StGB § 283 Abs. 1 Nr. 5, § 283b Abs. 1 Nr. 1, § 266; KO (a.F.) § 239 Abs. 1 Nr. 4; GmHG § 83;
Fundstellen dieser Entscheidung: GA 1961, 356 (Herlan)
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