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| Rechtsprechung: BVerwG - Urteil vom 21.10.1998 (6 A 1.97) | | | | Kurzleitsatz: »Der zwischen den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geschlossene Staatsvertrag über den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) vom 30. Mai 1991 regelt eine Mindestzahl, nicht aber eine Höchstzahl der terrestrisch zu verbreitenden Hörfunkprogramme (zu § 3 Abs. 1 Satz 1 MDR-StV).Die Zuweisung einer terrestrischen Frequenz an den MDR durch ein Staatsvertragsland bedarf nicht des Einvernehmens der übrigen Staatsvertragsländer, wenn die Frequenz nur der rundfunklichen Versorgung des einzelnen Landes zu diene...
Relevante Normen: VwGO § 50 Abs. 1 Nr. 1; GG Art. 5 Abs. 1 S. 2; EinigungsV Art. 36; MDR-Staatsvertrag (vom 31. Mai 1991) §§ 1, 3 Abs. 1, 2, 3, 4, 5, § 4 Abs. 3, 5, §§ 37, 44; Gesetz LSA zum MDR-Staatsvertrag (vom 25. Juni 1991 - GVBl LSA 111); PRGPRG LSA (Gesetz über den privaten Rundfunk in Sachsen-Anhalt - vom 22. Mai 1991 - GVBl LSA 87) § 2;
Fundstellen dieser Entscheidung: AfP 1999, 291 BVerwGE 107, 275 DVBl 1999, 615 ZUM 1999, 339
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