Rechtsprechung:
OLG Düsseldorf - Urteil vom 10.01.2002 (8 U 49/01)

   

Kurzleitsatz:
»1. Bereits im Jahre 1994 war durch zahlreiche Veröffentlichungen in den maßgebenden Zeitschriften allgemein bekannt, daß bei einer plötzlichen Schulterdystokie zunächst die Wehentätigkeit medikamentös zu unterbinden und eine großzügige Episiotomie anzulegen ist; anschließend muß der Versuch unternommen werden, die im Becken verkeilte kindliche Schulter durch mehrfaches Beugen und Strecken der mütterlichen Beine, durch Druck oberhalb der Symphyse oder durch eine intravaginale Rotation zu lösen.2. Begnügt si...


Relevante Normen:
BGB § 847 § 823 § 611 § 242 § 276 §§ 249 ff. § 284 Abs. 1 § 286 Abs. 1 § 288 Abs. 1 S. 1; ZPO § 92 Abs. 1 § 708 Nr. 10 § 713 § 108 Abs. 1 S. 1;


Fundstellen dieser Entscheidung:
OLGReport-Düsseldorf 2002, 349
VersR 2003, 114

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